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Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 20. Juli 2009 um 03:30 Uhr

Diese Gedichte stammen aus der Feder meiner lieben Freundin Lady Mortisha - Danke für Deine Erlaubnis, sie zu veröffentlichen

Du schreist mir Deinen Schmerz ins Gesicht
Deine Pein quält mich.
Die Hölle scheint unser zu sein,
in jedem Augenblick unseres verdammten Daseins.
Viel zu tief reichen die Wunden.
Ich kann sie auf dem Grund Deiner Seele fühlen.
Deine Dunkelheit ist ein Teil
meines Lebens geworden.
Eine Wonne gibt es schon lange nicht mehr,
der Wärme des Lichtes hast Du entsagt ...
... welch Engel will Dich nun noch retten ?


Hier sitze ich als kleiner Engel
mit gebrochenen Schwingen
und vernarbter Seele
in der Dunkelheit
meiner eigenen Gedanken.
Alles was ich denke
ist Schmerz ...
Er kriecht durch meine Adern
und färbt meine Sonne schwarz.
Bist Du der schöne Engel,
der behutsam seine Schwingen
über meine Narben legt
und mir die Schmerzen nimmt ?
Sag, bist Du es,
der sich anfühlt wie die Sonne,
so warm,
in dieser kalten Welt.
Wenn Du es bist,
dann kann ich Dich nie wieder fortfliegen lassen !


Komm zu mir und öffne Dich ...
... so weit ...
dass ich Dein Blut riechen kann.
Ich will Deine Seele verschlingen
und fühlen wie Du fühlst.
Ich will in Deinen Gedanken baden
und spüren was Du spürst.
Ich will durch Deine Träume segeln
und erleben was Du erlebst.
Ich will Dir sein was Du mir bist ...


Schwarz... kalt ... zerbrochen ...
wie ein Gefängnis
im Kerker des Grauens,
ein Albtraum.
Schwarz ... kalt ... zerbrochen ...
Einsamkeit
Sehnsucht
verdammte Welt
Gefesselt ... missbraucht ... gebrochen ...
Würde
Stolz
nichts von Alledem.
Ich will leben ...
Tauche ein in den Fluss des Vergessens.
Und wieder schwimme ich im Blut.
Wird all das denn nie ein Ende haben ?


Im modrigen Verlies schlägt das Herz im Käfig
bis es aufhört...
... liegt das Hirn in Ketten,
bis es mürbe wird...
... wartet das Fleisch darauf,
sich von den Knochen zu lösen
oder
auf Befreiung aus dem Dunkel mit der
Hoffnung auf das Licht ...

Wir alle sind gefallene Engel :
From Heaven To Hell
From Dust To Dust ...
... und doch werden wir geliebt, denn
es gibt noch viele, die gefallen sind wie wir.
Dem Himmel sei Dank dafür, dass er sie fallen ließ,
denn so können wir ohne Reue sündigen.
Und die Sünde, egal in welcher Form,
ist vielleicht eines der schönsten Dinge im Leben


Ich betrat den vereisten See der Versuchung.
Vielleicht war es der Teufel,
der mich lockte.
Das Eis war zum Zerbersten gespannt,
doch ich schrieb jede Warnung in den Wind.
Ich ging weiter hinaus auf den See.
Schritt für Schritt -
und dann hörte ich es.
DAS EIS BRACH ...
Ich stürzte in den See
und sein Wasser war unter Null.
Was für eine schreckliche Kälte mich umgab.
Bis heute fühle ich es in mir.
Unter Null.
Ich schwimme im schwarzen Wasser des Sees.
Es sind die Tränen des Teufels,
der schon vor langer Zeit das Weinen verlernte.
Der vor vielen Jahren aufhörte ... zu lieben,
ein verstoßener Engel.
Ich fiel aus dem Himmel
direkt in die Hölle.
Nichts war da, was mich auffing.
Alles war ... unter Null



Ihr seid der Garten meiner Qualen.
Eure Blumen sind schwarz und voller Schmerz.
Jeden Tag pflücke ich eine
und pflanze sie mir in mein Herz
auf das sie in mir wächst
und ich den süßen Schmerz spüre.
Schmerzen des Entbehrens, des Verlustes, der Sehnsucht...

Ihr seid der Garten meiner Lust.
Hier sind Eure Blumen rot und voller Hingabe.
Jeden Tag pflücke ich eine
und pflanze sie mir in meine Venen
auf dass das Blut heiß durch meinen Körper fließt
und ich Eure Lust spüre
... ich liege nackt in Eurem Garten
und winde mich wie eine Schlange um Eure Blumen
... liege nackt zwischen Euren Bäumen
und stöhne voller Lust
wenn sie nachts zwischen meine Beine kriechen
und mich liebkosen.
... schleiche geschmeidig wie eine Katze zwischen Euren Gräsern.
Die Gräser wachsen
und winden sich an meinen Schenkeln hoch,
legen sich klebrig über meinen Bauch
und berühren meine Brüste
... auf Eurer lehmigen Erde will ich mich wälzen
und lasse meinen Saft in Euch fließen
auf dass ich wachsen werde in Euch.

Die Gärten der Lust und der Qualen sind eins.
Lust und Qual brauchen einander
... wie wir vielleicht uns

 

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